Faltenbehandlung ohne OP – Hyaluron, Botox und Co.

Falten müssen nicht sein

Denkerstirn und Lachfalten – eigentlich doch zwei Begriffe, die den Menschen mit dieser Physionomie adeln sollten. Wer viel denkt, gilt als geistreich. Wer viel lacht, hat viel erlebt und zwar meistens Positives, über das Sie oder Er herzhaft kichern kann. Soweit die Theorie. Doch viele körperbewusste Menschen haben ein Problem mit den kleinen Fältchen, die ihr Gesicht prägen.

Das Gute daran: Es sind eben nur die kleinen Fältchen. Und die lassen sich meist ganz nebenbei ohne großen chirurgischen Eingriff glätten. Die US-Amerikaner sprechen dabei sogar schon vom „Lifting during lunch“ – einer kurzen Behandlung also während der Mittagspause.

Faltenbehandlung und Ursachenforschung

Eines ist natürlich klar. Mit zunehmendem Alter verändert sich unsere Haut. Sie wird dünner und vor allem trockener. Trotzdem gibt es weitere ganz entscheidende Gründe, warum sich Falten bilden können.

Und da haben wir einen sehr passenden Spruch auf der Internetseite der Münchner Klinik für plastische und ästhetische Chirurgie gefunden: „Jede Falte erzählt eine Geschichte, aber nicht jede davon ist schön ….“

Es gibt nicht nur Lachfalten

Nicht hinter jeder Falte steckt eine schöne Geschichte

In der Tat! Alkohol und Rauchen, Stress und Umwelteinflüsse – alles keine „schönen“ Dinge – mit dem nötigen Abstand gesehen. Aber sie haben Einfluss auf Ihre Haut. Das sollten Sie bedenken und bei einem Gespräch mit Ihrem Schönheitschirurgen auch thematisieren. Ein gewissenhafter Arzt wird also zunächst einmal analysieren, woher die Falten und Fältchen kommen.

Ein Vielzahl von Behandlungsmethoden

Denn in der modernen Medizin stehen Ihnen eine Vielzahl von Behandlungsmethoden zur Verfügung. Hier einige Verfahren in Stichworten:

Botox (Botulinumtoxin):

Ein Bakteriengift, blockiert Nervenzellen, verhindert so Muskelkontraktionen, Mimikfalten bilden sich deutlich weniger, das Ergebnis ist eine Glättung der Haut.

Collagen:

Wird aus Rindergewebe gewonnen, auch für tiefere Falten zum Auffüllen geeignet, es bildet sich ein netzartiges Stützgewebe.

Lipofiller:

Eigenes Körperfett, kommt vor allem bei sehr tiefen Falten zum Einsatz, ein Teil der körpereigenen Fettzellen verbindet sich mit unterspritzten Gewebe, inzwischen sind auch künstliche Lipofiller auf dem Markt.

Poly-L-Milchsäure:

Eine synthetisch hergestellte Substanz, die der körpereigenen Milchsäure entspricht, wird vom Körper sehr gut angenommen, regt die Produktion von Collagen an und verleiht der Haut neue Spannkraft.

Wunderwaffe Hyaluronsäure

Hyaluronsäure weist von allen Behandlungsmethoden die besten Eigenschaften auf:

  • Es ist eine natürliche Substanz, die im Körper selbst vorkommt.
  • Bedauerlicherweise nimmt der körpereigene Anteil im Alter ab.
  • Eine synthetisch hergestellte Säure entspricht aber vollständig der natürlichen Substanz.
  • Deshalb gibt es auch keine Unverträglichkeiten.

Eine Auffrischung der Haut sollte im Halbjahresrhythmus erfolgen. So wirkt die Haut straff und jung – und alles ohne jegliches Risiko.

Anwendung und Kosten einer Faltenbehandlung

Um Ihre Haut, vor allem im Gesicht, wieder vitaler und erfrischter wirken zu lassen, sollten Sie zwei ganz große Fehler vermeiden. Und die heißen Selbstbehandlung und fachfremde Behandlung. Denn auch wenn für das Glätten der Falten meist kein chirurgischer Eingriff notwendig ist, sollten Sie doch eine ästhetische Fachärztin, einen ästhetischen Facharzt an ihre Haut lassen.

Wie hieß es doch früher doch so schön: „An meine Haut lasse ich nur Wasser und CD“. Gibt es „CD“ eigentlich noch? Fachärzte für Ihre Haut- und Faltenprobleme und Problemchen gibt es auf jeden Fall.

Wir haben in dem Artikel verschiedene Methoden vorgestellt, mit denen Falten behandelt werden können. So verschieden die Methoden, so verschieden sind natürlich auch die Preise. Eine einfache Unterspritzung mit Botox ist schon für 150 Euro zu haben.

Eine Behandlung mit Eigenfett kann hingegen das 10-fache Kosten. Jede Methode hat nun einmal ihren Preis. Das ist bei Luxuswagen nicht anders als bei Schönheitsbehandlungen. „CD“ war übrigens auch immer ein wenig teurer.